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CultHeRit

Laufzeit

2024-2026

EU-Fördersumme

1 634 872 Euro

Antragsteller

Museum of Applied Arts - Budapest (HU)

Europäische Partner

insgesamt 13

CultHeRit

Junge Talente verlassen den CHIM-Sektor (CHIM = Cultural Heritage Institutes and Museum) – sei es in Richtung lukrativerer Branchen oder durch Abwanderung von Ost nach West. Gleichzeitig stehen Kultur-Institutionen europaweit vor offenen Stellen, für die sich kaum noch Bewerber:innen finden. Projektbasierte Beschäftigung, bescheidene Vergütung und fehlende Karrierewege machen die Branche zunehmend unattraktiv – besonders für junge Fachkräfte.

Genau hier setzt CultHeRit an: 13 Projektpartner aus acht Ländern der Donauregion haben sich zusammengeschlossen, um positive Veränderungen in den Beschäftigungspraktiken von Museen und Kulturerbe-Institutionen der Region anzustoßen. Aus Österreich sind das MAK – Museum für Angewandte Kunst und KUPF OÖ – Kulturplattform Oberösterreich in Linz beteiligt. Ziel ist es, den Sektor für junge Fachkräfte attraktiver zu gestalten, Abwanderung zu verlangsamen oder umzukehren und die Diversität der Belegschaft zu erhöhen.

Als erster Schritt wurden bestehende Beschäftigungsmodelle im Kulturerbe-Sektor durch Umfragen mit Studierenden, Absolvent:innen, Mitarbeiter:innen und Führungskräften analysiert.
Ein weiterer Schritt und zentraler Bestandteil des Projekts war die Anstellung sogenannter „Young Professionals“, die ein Jahr lang in den Institutionen arbeiteten und ihre Erfahrungen anhand von Feedbackschleifen sowie eines kontinuierlichen Mentoring-Prozesses reflektierten. In regelmäßig stattfindenden Mentoring-Gesprächen wurden sowohl das Ankommen im institutionellen Umfeld als auch die systematische Reflexion individueller Stärken und Entwicklungspotenziale im Berufsfeld begleitet.

Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einem transnationalen Beschäftigungsmodell gebündelt, das evidenzbasierte Empfehlungen für attraktive, inklusive und nachhaltige Beschäftigungspraktiken im CHIM-Sektor der Donauregion liefert. Darüber hinaus wurden die Projekterkenntnisse in einer dreibändigen Publikation zusammengeführt und dokumentiert.

Damit schafft CultHeRit die Grundlage für langfristige Veränderungen in den Beschäftigungsstrukturen im CHIM-Sektor und unterstützt Kulturerbe-Institutionen dabei, auch künftig qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

© CultHeRit
© Paul Soare

Das Projekt wurde durch Interreg Danube Programme gefördert.

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